Um Reputation seines Landes bemüht: Saudischer Kronprinz Mohammed bin Salman
Das Öl-Königreich bereitet zudem den Start einer eigenen Medien-Plattform vor, um Politik und Gesellschaft Amerikas zu beeinflussen.
Laut dem Wirtschaftssender CNBC hat die saudische Regierung jüngst beim amerikanischen Justiz-Ministerium Anträge auf die Gründung einer Medien-Plattform in Washington gestellt. Als Finanzier und Betreiber tritt die staatliche «Saudi Technology Development and Investment Company» auf. Die Plattform hat noch keinen Namen. Aber daran sollen erfahrene Journalisten von Medien wie Fox News, Al Jazeera, NBC und dem Satelliten-Radio Sirius XM beteiligt sein.
Daneben haben die Saudis in den letzten Monaten zusätzliche Lobbyisten angeheuert, um Einfluss auf das Weisse Haus und den Kongress zu nehmen. Hintergrund ist die bekannte Verschlechterung der Beziehungen und mehr noch des saudischen Ansehens in den USA infolge der barbarischen Ermordung des regime-kritischen Journa
Politik Biden verteidigt Afghanistan-Abzug amerikanischer Truppen
Joe Biden, Präsident der USA, spricht über den amerikanischen Truppenabzug aus Afghanistan im East Room des Weißen Hauses.
Foto: Evan Vucci/dpa
Freitag, 09. Juli 2021 - 04:15 Uhr
Die Taliban sind in Afghanistan auf dem Vormarsch. US-Präsident Biden hält trotzdem eisern an seinen Abzugsplänen fest. Eine Machtübernahme der Islamisten hält er für «nicht unausweichlich».
Washington (dpa) - US-Präsident Joe Biden hat ein Ende des Afghanistan-Einsatzes am 31. August angekündigt und den Abzug der US-Truppen gegen zunehmende Kritik verteidigt. „Ich werde nicht noch eine weitere Generation Amerikaner in den Krieg nach Afghanistan schicken“, sagte Biden bei einer Ansprache im Weißen Haus. Der US-Präsident räumte vor Journalisten ein, dass die militant-islamistischen Taliban inzwischen so stark seien wie noch nie seit dem Sturz ihres Regimes Ende 2001. Eine Machtübernahme durch die Taliban sei aber �
Washington (dpa) - US-Präsident Joe Biden hat ein Ende des Afghanistan-Einsatzes am 31. August angekündigt und den Abzug der US-Truppen gegen zunehmende Kritik verteidigt. «Ich werde nicht noch eine weitere Generation Amerikaner in den Krieg nach Afghanistan schicken», sagte Biden bei einer Ansprache im Weißen Haus. Der US-Präsident räumte vor Journalisten ein, dass die militant-islamistischen Taliban inzwischen so stark seien wie noch nie seit dem Sturz ihres Regimes Ende 2001. Eine Machtübernahme durch die Taliban sei aber «nicht unausweichlich», sagte er.
Frist nach vorne verschoben
Ursprünglich hatte Biden als Frist für das Ende des Einsatzes den 11. September angekündigt. Dann jähren sich die Terrorangriffe des Terrornetzes Al-Kaida in den USA, in deren Folge der Einsatz begann, zum 20. Mal. Trotz der bedrohlichen Lage wollte Biden kein Scheitern der US-Mission einräumen. Er sagte, der Einsatz habe zwei Ziele gehabt: Al-Kaida-Chef Osama bin Laden «zu den Pforte
Washington (dpa). US-Präsident Joe Biden hat ein Ende des Afghanistan-Einsatzes am 31. August angekündigt und den Abzug der US-Truppen gegen zunehmende Kritik verteidigt. „Ich werde nicht noch eine weitere Generation Amerikaner in den Krieg nach Afghanistan schicken“, sagte Biden bei einer Ansprache im Weißen Haus. Der US-Präsident räumte vor Journalisten ein, dass die militant-islamistischen Taliban inzwischen so stark seien wie noch nie seit dem Sturz ihres Regimes Ende 2001. Eine Machtübernahme durch die Taliban sei aber „nicht unausweichlich“, sagte er.
Frist nach vorne verschoben
Ursprünglich hatte Biden als Frist für das Ende des Einsatzes den 11. September angekündigt. Dann jähren sich die Terrorangriffe des Terrornetzes Al-Kaida in den USA, in deren Folge der Einsatz begann, zum 20. Mal. Trotz der bedrohlichen Lage wollte Biden kein Scheitern der US-Mission einräumen. Er sagte, der Einsatz habe zwei Ziele gehabt: Al-Kaida-Chef Osama bin Laden „zu den Pf
Konfliktgebiet: Biden verteidigt Afghanistan-Abzug amerikanischer Truppen
Konfliktgebiet Biden verteidigt Afghanistan-Abzug amerikanischer Truppen 09.07.2021, 04:15 Uhr |
dpa
Joe Biden, Präsident der USA, spricht über den amerikanischen Truppenabzug aus Afghanistan im East Room des Weißen Hauses. Foto: Evan Vucci/AP/dpa. (Quelle: dpa) Redaktion
Washington (dpa) - US-Präsident Joe Biden hat ein Ende des Afghanistan-Einsatzes am 31. August angekündigt und den Abzug der US-Truppen gegen zunehmende Kritik verteidigt. Ich werde nicht noch eine weitere Generation Amerikaner in den Krieg nach Afghanistan schicken , sagte Biden bei einer Ansprache im Weißen Haus. Der US-Präsident räumte vor Journalisten ein, dass die militant-islamistischen Taliban inzwischen so stark seien wie noch nie seit dem Sturz ihres Regimes Ende 2001. Eine Machtübernahme durch die Taliban sei aber nicht unausweichlich , sagte er.